Weihnachtslieder
Es ist ein Ros entsprungen
Aus einer Wurzel zart.
Wie es die Alten sungen,
Aus Jesse kam die Art.
Und hat ein Blümelein ‘bracht
Mitten im kalten Winter
Wohl zu der halben Nacht.
Das Röslein, das ich meine,
Davon Jesaias sagt,
Hat uns gebracht
Alleine Marie, die reine Magd;
Aus Gottes ew’gem Rat
Hat sie ein Kind geboren
Wohl zu der halben Nacht.
Das Blümelein so kleine,
Das duftet uns so süß;
Mit seinem hellen Scheine
Vertreibt’s die Finsternis:
Wahr’ Mensch und wahrer Gott,
Hilft uns aus allem Leide,
Rettet von Sünd’ und Tod.
Glöckchen Kling, Glöckchen Kling
Klinge fort und fort
O wie schön ist Schlittenfahren
Mit'm Pferd von Ort zu Ort
Herbei, o ihr Gläubigen,
Fröhlich triumphierend,
O kommet, o kommet nach
Bethlehem!
Sehet das Kindlein, uns zum
Heil geboren!
O lasset uns anbeten, O
lasset uns anbeten,
O lasset uns anbeten, …den
König!König der Ehren,
Herrscher der
Heerscharen;Du ruhst in der Krippe im
Erdental:Gott, wahrer Gott, von
Ewigkeit geboren!O lasset uns anbeten, O
lasset uns anbeten,
O lasset uns anbeten, …den
König!Kommt, singet dem Herren,
O ihr Engelchöre!
Frohlocket, frohlocket, ihr
Seligen!Ehre sei Gott im Himmel
und auf Erden!
O lasset uns anbeten, O
lasset uns anbeten,
O lasset uns anbeten, …den
König!Dir, der du heute
bist für uns geboren,
Jesu, Ehre sei dir und
Ruhm,Dir, fleischgeword’nes
Wort des ew’gen Vaters!
O lasset uns anbeten, O
lasset uns anbeten,
O lasset uns anbeten, …den
König!Ihr Kinderlein, Kommet
Ihr Kinderlein, kommet, o kommet
doch all!
Zur Krippe her kommet in
Bethlehems Stall
Und seht was in dieser
hochheiligen Nacht
Der Vater im Himmel für Freude
uns macht.
O seht in der Krippe im
nächtlichen Stall,
Seht hier bei des Lichtleins
hellglänzendem Strahl,
In reinlichen Windeln das
himmlische Kind.
Viel schöner und holder, als Engel
es sind.
Kling Glöckchen, Klinelingeling
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Laßt mich ein, ihr Kinder,
‘s ist so kalt der Winter.
Öffnet mir die Türen,
laßt mich nicht erfrieren!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Mädchen, hört, und Bübchen,
Macht mir auf das Stübchen,
Bring’ euch viele Gaben
sollt euch d’ran erlaben!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Hell erglüh’n die Kerzen,
öffnet mir die Herzen!
Will d’rin wohnen fröhlich,
Frommes Kind, wie selig!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Leise rieselt der Schnee
Leise rieselt der Schnee;
Still und starr liegt der
See.
Weihnachtlich glänzet
der Wald;
Freue dich! ‘s Christkind
kommt bald!
Bald ist heilige Nacht!
Chor der Engel erwacht.
Horch nur, wie lieblich es
schallt;
Freue dich! ‘s Christkind
kommt bald!
In den Herzen ist’s warm;
Still schweigt Kummer
und Harm.
Sorge des Lebens
verhallt;
Freue dich! ‘s Christkind
kommt bald!
Morgen kommt der
Weihnachtsmann
Morgen kommt der
Weihnachtsmann,
kommt mit seinen Gaben.
Morgen kommt der
Weihnachtsmann,
kommt mit seinen Gaben.
Trommel, Pfeifen und
Gewehr,
Fahn’ und Säbel und noch
mehr,
Ja, ein ganzes Kriegesheer
möcht’ ich gerne haben.
O du fröhliche
O du fröhliche, O du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren.
Freue, freue dich, O Christenheit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren.
Freue, freue dich, O Christenheit!
O du fröhliche, O du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen.
Freue, freue dich, O Christenheit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen.
Freue, freue dich, O Christenheit!
O Tannenbaum
O Tannenbaum, O
Tannenbaum,
wie treu sind deine
Blätter!
Du grünst nicht nur zur
Sommerszeit,
nein auch im Winter,
wenn es schneit,
O Tannenbaum, O
Tannenbaum,
wie treu sind deine
Blätter!
O Tannenbaum, O
Tannenbaum,
du kannst mir sehr
gefallen.
Wie oft hat nicht zu
Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich
hoch erfreut!
O Tannenbaum, O
Tannenbaum,
du kannst mir sehr
gefallen.
Rudolph Mit Rotem Näschen
Hatte eine Lampe rot
Und wer sie je gesehen
Der wird sagen, dass sie loht
Alle die andren Hirschen
Lachten laut und schalten ihn
Sie liessen den armen Rudolph
Nie auf ihren Spielplatz gehen
Dann in einer Nebelnacht
Christkind kam und sagt
"Rudolph mit der Nas, die blüht,
Bist du's, der den Schlitten zieht?"
Und wie die Hirsch ihn liebten
Als sie machten laut Juchhe
Rudolph Mit Rotem Näschen
Du wirst leben ewiglich.
Stille Nacht, heilige, Nacht! Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh; schlaf in himmlischer Ruh.
Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kund gemacht
Durch der Engel Halleluja,
tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter, ist da; Christ, der Retter, ist da!
Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund’,
Christ, in deiner Geburt; Christ, in deiner Geburt.
Still, Still, Still
Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will.
Die Englein tun schon musizieren,
Bei dem Kindlein jubilieren.
Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will.
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein schlaf!
Maria tut dich niedersingen
Und ihr treues Herz darbringen.
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein schlaf!
Ruh, ruh, ruh, weil’s Kindlein schlafen tut.
Sankt Josef löscht das Lichtlein aus,
Die Englein schützen’s kleine Haus.
Ruh, ruh, ruh, weil’s Kindlein schlafen tut.